Samstag , 27 August 2016
Rat & Tat

Fahrradbeleuchtung im Test

Eine hochwertige Fahrradbeleuchtung gehört zur festen Grundausstattung eines jeden Fahrrads. Mit ihrer tatkräftigen Unterstützung kann der Fahrer an dunklen Tagen oder in finsterer Nacht nicht nur deutlich besser sehen, sondern wird auch von anderen Verkehrsteilnehmern bereits aus mehreren Metern Entfernung wahrgenommen. Der Fachhandel bietet mittlerweile eine breit gefächerte Vielfalt an verschiedensten Fahrradbeleuchtungen an, sich unter den unterschiedlichsten Artikeln jedoch letztendlich für ein optimales Produkt zu entscheiden, fällt vielen unerfahrenen Verbrauchern zunehmend schwerer. Wir haben in unserem Fahrradbeleuchtung’s Test einige Modelle genauer unter die Lupe genommen. Vor der letztendlichen Kaufentscheidung für eine neue Beleuchtung empfiehlt es sich daher, einige Testberichte zu lesen.

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Hierdurch erhält man nicht nur eine Übersicht über diverse empfehlenswerte und weniger empfehlenswerte Produkte, sondern gelangt zudem auch in den Besitz von wichtigen Informationen über deren Leistungsstärke

Die Fahrradbeleuchtung und ihre Definition

Das Fahrradlicht erweist sich als überaus wichtiges Ausrüstungsmerkmal, welches dem Radfahrer eine sichere und verletzungsfreie Fahrt in dunklen Abendstunden, sowie in den besonders unfallstarken Herbst- und Wintermonaten ermöglicht. Eine derartige Vorkehrung schützt aber nicht nur den Radfahrer selbst vor entgegenkommenden Hindernissen oder kleineren Gefahren auf seinem zu absolvierenden Fahrtweg: Auch andere Verkehrsteilnehmer werden durch das hell leuchtende Licht frühzeitig auf das entgegenkommende Fahrrad hingewiesen – Diese Art des Auf-sich-Aufmerksam-machens ist insbesondere bei schlechteren Wetterbedingungen in Form von starkem Nebel oder undurchsichtigem Schneefall nahezu überlebenswichtig.

Laut den aktuell geltenden Vorschriften der Straßenverkehrsordnung (kurz: STVO) gilt ein Fahrrad nur dann als straßentauglich, wenn es sowohl über einen weißen Scheinwerfer in Form eines Vorderlichts, als auch über ein zusätzliches rotes Rücklicht verfügt

Darüber hinaus ist zudem die Montage von vier gelben Pedalrückstrahlern, sowie acht gelben Speicherreflektoren inklusive eines vorhandenen deutschen Prüfkennzeichens Pflicht. Mit einer funktionierenden Dynamo-Lichtanlage müssen Fahrräder seit August 2013 hingegen nicht mehr ausgerüstet sein: Laut einem Entschluss des Bundesrats können Verbraucher nun auch problemlos auf alternative Fahrradbeleuchtungen mit praktischem Batterie- oder Akkubetrieb zurückgreifen.

Verschiedene Arten der Fahrradbeleuchtung im Test

Der Handel bietet Verbrauchern eine reichhaltige Auswahl an unterschiedlichsten Fahrradbeleuchtungen an. Zu den am meisten verbreitetsten Varianten zählen hierbei immer noch klassische Fahrrad Frontleuchten bzw. Frontscheinwerfer, die mit Hilfe eines fest am Rad montierten Dynamos zum Leuchten gebracht werden.

      • Mittlerweile erfreuen sich jedoch insbesondere die leistungsstärkeren Batterie- und Akkuleuchten stetig wachsender Beliebtheit. Ihr größter Vorteil: Anders, als bei einer klassischen Dynamo-Beleuchtung strahlen die neuartigen Lichter auch bei einem Stillstand des Fahrrads – Der Radfahrer kann somit auch bei einem kurzen Zwischenhalt ohne Probleme von entgegenkommenden oder vorbeifahrenden Fahrzeugführern erkannt werden.
      • Eine komfortable Vereinigung beider Systeme bieten zudem sogenannte Kombimodelle, welche sich sowohl durch den Einsatz von Batterien oder Akkus, als auch durch einen Anschluss an den vorhandenen Dynamo verwenden lassen. Eine derartige Fahrradbeleuchtung empfiehlt sich in erster Linie für Radfahrer, die zwar eine batteriebetriebene Beleuchtung bevorzugen, ihr Fahrrad jedoch nicht in mühsamer Arbeit mit zwei einzelnen Vorderlichtern, sowie zwei zusätzlichen Lichtern auf der Rückseite ausstatten möchten.
      • Eine besonders kostspielige Ausführung im Bereich der Fahrradbeleuchtung bilden zudem Modelle mitsamt des sogenannten „Distanz-Warn-Systems“: Dieses Feature, welches in erster Linie in teureren Batterieleuchten integriert ist, allerdings auch bei ausgewählten Dynamo-Leuchten zum Einsatz kommt, bewirkt mittels eines eingebauten Computerchips eine sofortige Aufleuchtung des Rücklichts infolge von abrupten Bremsmanövern

Die Anschaffung einer derartig ausgerüsteten Fahrradbeleuchtung lohnt sich jedoch in den meisten Fällen nur für Vielfahrer im undurchsichtigeren Stadtverkehr. Von alternativ angebotenen Rücklichtern mit zusätzlich eingebauter Blinkfunktion sollten gesetzestreue Verbraucher hingegen lieber Abstand halten: Derartige Beleuchtungen sind in Deutschland laut STVO nicht zugelassen.

Wichtige Kriterien beim Kauf von Fahrradbeleuchtung

Bei der Anschaffung einer hochwertigen Fahrradbeleuchtung gilt es einige wichtige Kriterien zu beachten.
In unserem Test stellt das wichtigste Auswahlkriterium hierbei selbstverständlich die tatsächliche Helligkeit dar: Auf der Verpackung des jeweiligen Produktes finden sich hierzu in der Regel passende Angaben in Lux oder Lumen, laut STVO darf der vorgegebene Wert von 10 Lux bei einem Frontscheinwerfer nicht unterboten werden. Klassische Fahrradstrahler sind in der Regel mit einer Leuchtkraft von 20 bis 40 Lux ausgerüstet, höherpreisige Modelle wissen sogar mit 60 Lux und mehr zu überzeugen.

  • Allerdings: Heller strahlende Fahrradscheinwerfer müssen nicht zwangsläufig besser leuchten, als Modelle mit niedrigeren Lux-Werten: Neben der Helligkeit selbst kommt es bei einem Fahrradscheinwerfer auch auf dessen Lichtverteilung an.
Ein hochwertiges Produkt sollte daher über einen Reflektor verfügen, der das Licht direkt auf die Straße leitet, ebenfalls wichtig ist eine möglichst überzeugende Kombination aus Nahfeld- und Fernausleuchtung.

Egal, ob man sich letztendlich für eine dynamobetriebene Fahrradbeleuchtung oder für ein neuartiges Modell mit Batterie- oder Akkubetrieb entscheidet: Erworbene Produkte sollten stets über eine amtliche Bauartgenehmigung verfügen. Das ein Fahrradlicht für den Straßenverkehr zugelassen ist, lässt sich schnell und einfach mit Hilfe eines speziellen Prüfkennzeichens erkennen, welches sich aus dem Großbuchstaben K sowie einer darauffolgenden fünfstelligen Zahl zusammensetzt – Das K steht hierbei für die Stadt Karlsruhe, wo das Produkt im Lichttechnischen Institut einer strengen Prüfung unterzogen wurde.

Das wohl schwierigste Auswahlkriterium beim Kauf einer neuen Fahrradbeleuchtung ist und bleibt allerdings die qualitative Verarbeitung des jeweiligen Produkts. Schließlich möchte man nur ungern viel Geld für einen minderwertigen Artikel ausgeben, der in ein paar Monaten oder gar Wochen bereits kaputt ist.

Während sich qualitativ hochwertige Produkte von schlechter verarbeiteten Produkten im Handel zumindest äußerlich unterscheiden lassen, ist das Vorhandensein eines leistungsstarken Innenlebens hingegen nicht nur für ungeschulte Verbraucher kaum ersichtlich. Vor einer tatsächlichen Kaufentscheidung für das favorisierte Produkt empfiehlt es sich daher in jedem Fall, verschiedene Testberichte zu lesen, die sich ausgiebig mit den verschiedensten Kritikpunkten der jeweiligen Fahrradbeleuchtung, sowie mit deren Leistungen im Alltag auseinandersetzen. Letztendlich lohnt es sich, auf der Suche nach einer optimalen Fahrradbeleuchtung ruhigen Gewissens den ein oder anderen Euro mehr in ein hochwertiges Produkt zu investieren, welches sich in einem unabhängigen Test einen der vorderen Plätze sichern konnte – Hierdurch geht man als Fahrradfahrer sowohl im Bereich der Sicherheit, als auch in puncto Fahrvergnügen stets auf Nummer sicher.

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